Kurzzeittherapie

Als Kurzzeittherapien dauern nicht länger als 25 Sitzungen. Sie sind dann angebracht und sinnvoll, wenn akut seelische Probleme auftreten, die dann oftmals auf schwer zu bewältigende Lebenssituationen zurückgeführt werden können. Hierbei spricht man auch von einer Krisenintervention mit eingrenzbarer Konfliktproblematik.

Beispiele sind, z.B. Verlust eines nahen Angehörigen oder plötzliche Ängsten aufgrund geänderter Lebensverhältnisse. Die Symptome werden akuten Belastungsreaktionen genannt, in denen Menschen, die ansonsten keine auffallenden psychischen Schwierigkeiten haben, plötzlich seelisch überfordert sind.

25 Sitzungen sind dann häufig ausreichend, um die aufgetretenen Schwierigkeiten therapeutisch zu bearbeiten, sodass eine Stabilisierung erreicht werden kann. Kurzzeittherapien können grundsätzlich auch in eine Langzeittherapie (48 Sitzungen und mehr) übergehen, dies kann zu Beginn einer Behandlung meist noch nicht beurteilt werden.