Schmerzpsychotherapie

Die Schmerzpsychotherapie versucht, ungünstige Gedanken- und Verhaltensmuster im Umgang mit möglichen Stressoren wie auch mit den Schmerzen aufzuspüren und diese in enger Abstimmung, in kleinen Schritten zu verändern. Auf diesem Weg wird versucht, aus den verschiedenen Teufelskreisläufen zwischen Stress, Schmerz, verstärktem Stress und verstärkten Schmerzen wieder herauszukommen.

Das Erkennen ungünstiger automatischer Gedanken und Verhaltensweisen erfolgt im Rahmen von Situationsanalysen. Es wird nach Handlungsmöglichkeiten des Patienten geschaut, um diese oder ähnliche Situationen zu bewältigen, bzw. seine Handlungsmöglichkeiten zu erweitern.

Im Laufe einer oder mehrerer Situationsanalysen werden typische Gewohnheiten (Verhaltensmuster) gedanklicher und verhaltensmäßiger Stress- oder Schmerzbewältigung erkannt, die dem Patienten entweder nicht bewusst sind, oder die grundsätzlich bewusst sind, die er dennoch aufgrund des gewohnheitsmäßigen Ablaufs nicht ohne Weiteres ändern kann. Gemeinsam werden Therapeut und Patient in einem zweiten Schritt Änderungsziele vereinbaren.

Weitere Informationen finden Sie unter Verhaltenstherapie und Psychotherapie.